Amazon hat sich nachdrücklich dazu verpflichtet, seiner Geschäftstätigkeit auf rechtmäßige und ethisch einwandfreie Weise nachzugehen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die sich an die gleichen Prinzipien halten. Die hier beschriebenen Standards stellen die Erwartungen dar, die Amazon an Lieferanten von Waren und Dienstleistungen hat. Amazon verlangt von seinen Lieferanten innerhalb der Produktionslieferkette sowie von Lieferanten, die die geschäftlichen Abläufe von Amazon unterstützen, dass sie Amazons im Folgenden beschriebenen Verhaltenskodex für Lieferanten („Lieferantenkodex“) einhalten. Um zu gewährleisten, dass diese Standards unsere gesamte Lieferkette durchziehen, erwartet Amazon zudem von seinen Lieferanten, dass auch deren Lieferanten und Zulieferer die Standards und Praktiken gemäß Amazons Lieferantenkodex beachten. Bei der Herstellung von Produkten sowie bei der Erbringung von Dienstleistungen ist darauf zu achten, dass die Erwartungen von Amazon und seinen Kunden gemäß Amazons Lieferantenkodex erfüllt oder übertroffen werden.

Amazon konzentriert sich unter anderem auf folgende Kernbereiche:

  • Gesundheit und Sicherheit in Produktionsstätten und Wohnquartieren
  • Recht auf gesetzliche Löhne und Sozialleistungen
  • Angemessene Arbeitszeiten und Überstundenvergütung
  • Keine Kinder- und Zwangsarbeit
  • Fairer und ethisch einwandfreier sozialer Umgang, keine Diskriminierung

Um zu gewährleisten, dass Amazons Richtlinien und Programme international anerkannte Menschenrechtsstandards beinhalten, führt Amazon ein formalisiertes Benchmarking mit Branchenvertretern und multilateralen Gruppen durch. Hierbei werden unsere Risikobewertungs- und Auditprogramme entwickelt, umgesetzt und stetig verbessert. Die Audit- und Bewertungsergebnisse werden regelmäßig durch die oberste Geschäftsleitung des jeweiligen Amazon-Geschäftsbereichs überprüft; bei Bedarf werden zusammen mit den Lieferanten Korrekturmaßnahmen durchgeführt.

Amazon arbeitet eng mit seinen Lieferanten zusammen, um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter kontinuierlich zu optimieren. Amazon schult seine Lieferanten in Bezug auf die von seinem Lieferantenkodex vorgegebenen Standards und Verhaltensweisen. Zur Überprüfung der Compliance zieht Amazon gegebenenfalls unabhängige Prüfer heran. Dies beinhaltet auch vertrauliche Mitarbeitergespräche. Des Weiteren greifen wir gegebenenfalls auch auf Prüfungen von Branchenverbänden sowie andere Mechanismen zurück, um Informationen zu verifizieren. Lieferanten werden von Amazon regelmäßig überprüft, um die fortlaufende Einhaltung und Verbesserung der Standards sicherzustellen. Viele Standorte werden mehrmals pro Jahr bewertet. Dies dient unter anderem dazu, in Folgeprüfungen auf bestimmte Erkenntnisse eingehen zu können. Amazon behält sich vor, seine Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten zu beenden, falls diese gegen Amazons Lieferantenkodex verstoßen oder bei Bewertungsmaßnahmen nicht kooperieren.

Bewertungen können Folgendes umfassen:

  • Kontrolle aller Bereiche des Standorts und aller Wohnquartiere;
  • In Abwesenheit der Geschäftsführung des Standorts durchgeführte vertrauliche Befragungen der Mitarbeiter;
  • Durchsicht und Auswertung der Standort-Dokumente oder -Lizenzen zur Beurteilung von Alter, Verträgen, Vergütungen, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter;
  • Identifizierung früherer Compliance-Probleme, Verbesserungsmöglichkeiten und Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs.

Nach Abschluss einer Bewertung muss der Lieferant umgehend einen detaillierten Maßnahmenkatalog für jedes erkannte Problem vorlegen. Amazon kontrolliert die Umsetzung dieser Maßnahmen genau und führt bei schwerwiegenden Problemen Folgeprüfungen durch. Zwischen den Prüfungen treffen sich Mitarbeiter von Amazon mit den Geschäftsführern der Lieferanten, um offene Fragen und den Fortschritt bei der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs zu besprechen.

Verhaltenskodex für Lieferanten
Leitprinzip. Die Geschäftspraktiken von Amazons Lieferanten und deren Umgang mit ihren Mitarbeitern müssen allen geltenden gesetzlichen Bestimmungen sowie den Vorschriften und Grundprinzipien dieses Lieferantenkodex entsprechen. Die Lieferanten müssen die Standards dieses Lieferantenkodex auch dann einhalten, wenn dieser Lieferantenkodex über die Anforderungen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht.

Kinderarbeit. Amazon duldet keinerlei Kinderarbeit. Amazons Lieferanten dürfen nur Mitarbeiter beschäftigen, die (a) älter als 15 Jahre sind, (b) nicht mehr schulpflichtig sind oder (c) das zur Verrichtung von Arbeit in dem betreffenden Land erforderliche Mindestalter erreicht haben. Mitarbeiter unter 18 Jahren dürfen darüber hinaus keine gefährlichen Tätigkeiten ausüben. Amazon unterstützt die Entwicklung rechtlich zulässiger Ausbildungsprogramme am Arbeitsplatz, die mit geltenden gesetzlichen Bestimmungen und diesem Lieferantenkodex übereinstimmen.

Unfreiwillige Arbeit, Menschenhandel und Sklaverei. Amazons Lieferanten dürfen sich keinerlei Zwangsarbeit bedienen, sei es Sklaverei, Gefangenenarbeit, Schuldknechtschaft, Fronarbeit oder eine andere Form unfreiwilliger Arbeit. Amazons Lieferanten dürfen keinen Menschenhandel betreiben oder Mitarbeiter in anderer Form mittels Drohung, Gewalt, Nötigung, Entführung oder Betrug ausbeuten. Die Arbeit muss auf freiwilliger Basis erfolgen und den Mitarbeitern muss es gestattet sein, ihren Arbeitsplatz zu verlassen und ihr Beschäftigungs- oder anderweitiges Arbeitsverhältnis mit einer angemessenen Kündigungsfrist zu beenden. Von Mitarbeitern dürfen keine Gebühren für die Anwerbung oder Einstellung oder ähnliche Gebühren im Zusammenhang mit ihrer Beschäftigung verlangt werden. Amazons Lieferanten müssen solche Kosten selbst tragen oder den Mitarbeitern erstatten. Sämtliche den Mitarbeitern in Rechnung gestellte Gebühren und Auslagen müssen Amazon gegenüber offengelegt und den Mitarbeitern vor Beschäftigungsbeginn in ihrer jeweiligen Muttersprache dargelegt werden. Lieferanten von Amazon haben außerdem darauf zu achten, dass sich ihre externen Arbeitsvermittler oder Makler an die in diesem Lieferantenkodex niedergelegten Standards und Praktiken halten.

Amazons Lieferanten ist es untersagt, von Arbeitnehmern die Abgabe offiziell ausgestellter Personalausweise, Reisepässe oder Arbeitserlaubnisse als Bedingung für die Arbeit zu verlangen. Solche Dokumente dürfen von Lieferanten nur vorübergehend und in dem Umfang aufbewahrt werden, wie dies für erforderliche Verwaltungs- und Einreiseprozesse notwendig ist. Arbeitnehmern müssen eindeutige und verständliche Verträge über die Bedingungen ihres Arbeitsverhältnisses in einer vom jeweiligen Arbeitnehmer verstandenen Sprache vorgelegt werden. Lieferanten haben dafür zu sorgen, dass jede ihrer Personal- oder Arbeitsvermittlungsagenturen diesen Lieferantenkodex und die gegebenenfalls strengeren gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem die Arbeit ausgeführt wird, sowie des Heimatlandes des Arbeitnehmers einhält.

Sicherheit und Gesundheit. Amazons Lieferanten müssen ihren Mitarbeitern ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld bieten. Sie müssen mindestens die geltenden Gesetze in Bezug auf Arbeitsbedingungen sowie die untenstehenden Standards einhalten.

Arbeitsschutz. Amazons Lieferanten müssen ihre Mitarbeiter über Sicherheitsvorkehrungen aufklären und mögliche Sicherheitsgefahren für die Mitarbeiter durch den Einsatz physischer Sicherungen, Absperrungen bzw. technischer und administrativer Kontrollen abwenden. Die Mitarbeiter müssen vorab informiert und angemessen aufgeklärt werden, falls sie unter gefährlichen Bedingungen oder mit gefährlichen Materialien arbeiten (oder solchen anderweitig ausgesetzt werden). Zudem muss den Mitarbeitern eine angemessene persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden. Im richtigen Gebrauch einer solchen Ausrüstung müssen die Mitarbeiter vorab geschult werden. Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sind von den Lieferanten zu verwalten, nachzuverfolgen und zu melden.

Körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten. Die Lieferanten müssen körperlich anspruchsvolle Aufgaben kontinuierlich identifizieren, bewerten und kontrollieren, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter nicht zu gefährden.

Notfallvorsorge und -maßnahmen. Die Lieferanten müssen potenzielle Notfallsituationen identifizieren und für diese gerüstet sein sowie ihre Mitarbeiter im Hinblick auf Noteinsatzsysteme schulen. Dazu gehören Notfallmeldungen, Alarmsysteme, Verfahren zur Benachrichtigung und Evakuierung von Mitarbeitern, Mitarbeiterschulungen und -übungen, Erste-Hilfe-Versorgung, Brandmelde- und Löschanlagen sowie unversperrte Notausgänge.

Maschinensicherheit. Die Lieferanten müssen regelmäßig ein Maschinenwartungsprogramm durchführen. Produktionsanlagen und andere Maschinen müssen laufend auf Sicherheitsgefahren hin bewertet werden.

Sanitäre Einrichtungen und Unterbringung. Die Mitarbeiter müssen in angemessenem Rahmen Zugang zu sauberen Toilettenanlagen und Trinkwasser haben. Stellen die Lieferanten eine Kantine oder ähnliche Einrichtungen zur Verfügung, so müssen dort die Zubereitung, Aufbewahrung sowie der Verzehr von Speisen unter hygienischen Bedingungen gewährleistet sein. Stellen die Lieferanten ihren Mitarbeitern Unterkünfte zur Verfügung, so müssen diese sauber und sicher sein. Die Unterkünfte müssen über Notausgänge, angemessene und sichere persönliche Bereiche für die Mitarbeiter, Zutritts- und Ausgangsrechte, einen angemessenen Zugang zu heißem Wasser zum Waschen, ausreichende Beheizung und Belüftung sowie angemessene Transportmöglichkeiten zum und vom Arbeitsplatz (falls nicht zu Fuß erreichbar) verfügen.

Löhne und Sozialleistungen. Amazons Lieferanten müssen ihre Mitarbeiter pünktlich bezahlen, wobei die Vergütung (einschließlich Überstundenvergütung und Sozialleistungen) mindestens den geltenden gesetzlichen Bestimmungen genügen muss. Die Lieferanten müssen ihren Mitarbeitern die Grundlage, nach der diese bezahlt werden, pünktlich in Form einer Lohnabrechnung oder eines ähnlichen Belegs vorlegen. Lohnabzüge als Disziplinarmaßnahme sind unzulässig.

Arbeitszeiten. 1. Außer in Ausnahmesituationen und Notfällen dürfen die Lieferanten von einem Mitarbeiter nicht verlangen, mehr als 60 Stunden pro Woche, einschließlich Überstunden, zu arbeiten. 2. Jeder Mitarbeiter hat Anspruch auf mindestens einen freien Tag pro Sieben-Tage-Arbeitswoche. Die Arbeitszeiten dürfen in keinem Fall die gesetzlich zulässige Höchstgrenze überschreiten.

Diskriminierungsverbot. Die Voraussetzungen für das Arbeitsverhältnis müssen auf der Fähigkeit des Mitarbeiters zur Ausübung der Tätigkeit beruhen und nicht auf persönlichen Eigenschaften oder Überzeugungen. Amazons Lieferanten dürfen Mitarbeiter nicht aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, Hautfarbe, nationalen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, Religion, Behinderung, ihres Alters, ihrer politischen Meinung, Schwangerschaft, ihres Ehe- oder Familienstands oder ähnlicher Faktoren bei Einstellungs- und Arbeitsvorgängen wie Bewerbungen, Beförderungen, Stellenbesetzungen, Schulungen, Löhnen, Sozialleistungen und Kündigungen benachteiligen. Die Lieferanten dürfen Mitarbeitern oder Bewerbern keine medizinischen Tests vorschreiben, deren Ergebnis in diskriminierender Weise eingesetzt werden könnte.

Faire Behandlung. Alle Mitarbeiter sind mit Respekt und Würde zu behandeln. Amazons Lieferanten dürfen sich nicht an körperlicher, verbaler oder psychischer Misshandlung oder Nötigung beteiligen oder solche zulassen. Dazu zählen die Androhung von Gewalt, sexuelle Belästigung oder unangemessene Beschränkungen beim Betreten oder Verlassen des Arbeitsplatzes bzw. der Unterkunft. Mitarbeiter müssen ihre Anliegen Amazon oder dessen Prüfern gegenüber frei äußern können und am Amazon-Audit-Prozess ohne Angst vor Repressalien seitens der Geschäftsführung des Lieferanten teilnehmen dürfen.

Einhaltung der aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen. Amazons Lieferanten dürfen lediglich solche Mitarbeiter beschäftigen, die über eine entsprechende gesetzliche Arbeitserlaubnis verfügen. Sofern die Lieferanten ausländische Mitarbeiter oder Wanderarbeiter beschäftigen, muss dies unter Einhaltung der aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Bestimmungen des Gastlandes erfolgen.

Vereinigungsfreiheit. Amazons Lieferanten müssen das Recht der Mitarbeiter achten, eine rechtliche Organisation ihrer Wahl zu gründen und einer solchen beizutreten. Mitarbeiter dürfen für die gewaltfreie Ausübung ihres Rechts, einer rechtlichen Organisation ihrer Wahl beizutreten oder nicht beizutreten, nicht bestraft, eingeschüchtert oder unter Druck gesetzt werden.

Ethische Verhaltensweisen

Keine Bestechung. Amazons Lieferanten dürfen unter keinen Umständen Bestechungen vornehmen. Dies gilt sowohl für Staatsbedienstete als auch für Personen des privaten Sektors. Sie dürfen keinesfalls etwas von Wert anbieten, in Aussicht stellen, übergeben oder annehmen, um sich oder anderen ungerechtfertigte oder unlautere Vorteile zu verschaffen. Amazons Lieferanten dürfen Mitarbeiter von Amazon nicht dazu verleiten, gegen Amazons Verhaltens- und Ethikkodex zu verstoßen.

Korruptionsprävention. Die Lieferanten müssen die geltenden Antikorruptionsgesetze einhalten, einschließlich des United States Foreign Corrupt Practices Act und des United Kingdom Bribery Act, Staatsbedienstete dürfen niemals im Namen von Amazon bestochen werden. Lieferanten dürfen Staatsbediensteten weder direkt noch indirekt etwas von Wert anbieten, übergeben oder in Aussicht stellen, um sie zu vorschriftswidrigem Handeln oder zu einer Gegenleistung zu bewegen. Zu unzulässigen Zahlungen gehören unter anderem Bargeld und bargeldähnliche Leistungen, Präsente, Verpflegung und Unterhaltung. Für Fragen zur Anwendbarkeit dieser Bestimmung oder zu Ausnahmen von dieser Bestimmung ist die Rechtsabteilung von Amazon zuständig.

Schutzvorkehrungen für Whistleblower. Die Lieferanten müssen die Anonymität von Whistleblowern schützen und Repressalien gegenüber Mitarbeitern, die Missstände am Arbeitsplatz melden, untersagen. Die Lieferanten müssen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Missstände anonym zu melden.

Managementsysteme. Die Lieferanten müssen ein Managementsystem einrichten, das der Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und dieses Lieferantenkodex sowie dessen kontinuierlicher Verbesserung dient.

Verantwortlichkeit und Zuständigkeit der Geschäftsführung. Die Lieferanten müssen Vertreter benennen, die für die Umsetzung der Managementsysteme und -programme im Sinne der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und dieses Lieferantenkodex verantwortlich sind. Die oberste Geschäftsführung muss die Qualität und Effizienz der Managementsysteme und -programme regelmäßig überprüfen und bewerten. Darüber hinaus erwartet Amazon von seinen Lieferanten, dass auch deren Lieferanten und Subunternehmer die Standards und Praktiken gemäß Amazons Lieferantenkodex beachten.

Risikomanagement. Die Lieferanten müssen ein Verfahren zur Erkennung von Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Ethikrisiken im Zusammenhang mit ihren Betriebs- und Beschäftigungspraktiken einführen. Darüber hinaus muss die Geschäftsführung geeignete Prozesse zur Kontrolle erkannter Risiken und zur Einhaltung regulatorischer Vorschriften entwickeln.

Schulungen. Die Geschäftsführung muss im Sinne der Umsetzung aller Standards dieses Lieferantenkodex und der Einhaltung aller geltenden gesetzlichen Vorschriften geeignete Schulungsprogramme für Führungskräfte und Mitarbeiter anbieten.

Kommunikation und Mitarbeiter-Feedback. Die Lieferanten müssen die Richtlinien, Praktiken und Erwartungen von Amazon verständlich und präzise an die Mitarbeiter kommunizieren und ihnen diese erläutern. Amazon kann die Lieferanten dazu verpflichten, diesen Lieferantenkodex an einem den Mitarbeitern zugänglichen Ort auszuhängen (in die jeweilige/n Landessprache/n übersetzt). Darüber hinaus bestärkt Amazon seine Lieferanten darin, mit uns bei der Einführung eines Verfahrens zusammenzuarbeiten, mit dem das Verständnis der Mitarbeiter in Bezug auf die Standards und Praktiken dieses Lieferantenkodex beurteilt werden soll.

Unterlagen und Daten. Die Lieferanten müssen ihre Geschäftsunterlagen unter Einhaltung aller geltenden gesetzlichen Vorschriften und unter Wahrung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zur Vertraulichkeit erstellen, aufbewahren und entsorgen.

Umwelt. Amazons Lieferanten müssen die geltenden Umweltgesetze einhalten. Amazon bestärkt seine Lieferanten darin, Systeme einzuführen, die die Auswirkungen des Lieferkettensystems, des Produktionsprozesses und der Produkte selbst auf die Umwelt minimieren sollen.

Umweltrechtliche Bewilligungen und Führung von Unterlagen. Die Lieferanten müssen sämtliche erforderlichen umweltrechtlichen Bewilligungen, Genehmigungen und Zulassungen einholen und auf dem neuesten Stand halten sowie die geltenden Betriebs- und Meldevorschriften beachten.

Korrekte Handhabung und Entsorgung gefährlicher Substanzen. Die Lieferanten müssen die sichere Handhabung, Beförderung, Lagerung und Entsorgung von Chemikalien und anderen umweltgefährdenden Substanzen umfassend feststellen und dokumentieren. Dies beinhaltet auch geeignete Schulungen für die Mitarbeiter zur sicheren Handhabung und Entsorgung gefährlicher Substanzen. Die Lieferanten müssen auch die im Betrieb anfallenden Abwässer und Feststoffabfälle überwachen und kontrollieren, bevor diese unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden. Des Weiteren müssen die Lieferanten gesetzlich geregelte Luftemissionen analysieren, überwachen, kontrollieren und aufbereiten, bevor diese unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen ausgestoßen werden.

Laufende Verbesserung. Amazon bestärkt seine Lieferanten darin, die Abfallsituation laufend zu verbessern und Müll zu reduzieren. Amazon begrüßt Vorschläge und Feedback seiner Lieferanten, die der Verbesserung der eigenen Abläufe und Prozesse dienen.

Mineralien aus Konfliktgebieten. Amazon hat sich dazu verpflichtet, die Verwendung von Mineralien, mit denen in der Demokratischen Republik Kongo oder einem benachbarten Land Konflikte finanziert werden, zu vermeiden. Amazon erwartet von seinen Lieferanten Unterstützung bei seinen Bemühungen, die Herkunft der für seine Produkte verwendeten Mineralien zu bestimmen.

Gegensteuerungsmaßnahmen. Die Einhaltung dieses Lieferantenkodex durch die Lieferanten unterliegt der Überprüfung durch Amazon, einschließlich der Überprüfung des Arbeitsplatzes bzw. der Unterbringung durch Dritte und der Durchführung vertraulicher Befragungen der Mitarbeiter. Die Lieferanten müssen im Rahmen jeder Prüfung für Transparenz sorgen und unmittelbaren Zugang zu ihren Anlagen, Unterlagen und Mitarbeitern gewähren. Amazon verlangt von seinen Lieferanten, dass sie umgehend einen detaillierten Maßnahmenkatalog vorlegen und bei Abweichungen von diesem Lieferantenkodex Gegensteuerungsmaßnahmen ergreifen. Amazon wird diese Bemühungen der Lieferanten nachverfolgen. Amazon kann das Vertragsverhältnis mit jedem Lieferanten, der nachweislich gegen diesen Lieferantenkodex verstößt, (ohne Haftung) kündigen. Dies gilt auch für den Fall, dass Amazons Prüfern der unmittelbare Zugang verweigert wird.