Das Wichtigste in Kürze:
- Österreichische KMU erzielten 2025 über Amazon 730 Millionen Euro Umsatz – ein Plus von 6 Prozent
- Mehr als 20 Millionen Produkte wurden 2025 von KMU aus Österreich in über 150 Länder und Gebiete verkauft
- Seit 2020 sind die Exportumsätze österreichischer KMU über Amazon um mehr als 45 Prozent gewachsen
- Ein Pop-up-Store auf der Wiener Mariahilferstraße zeigt bis 2. Juni 2026 Produkte von über 60 Unternehmen aus allen Bundesländern
Heute hat Amazon auf der Wiener Mariahilferstraße etwas eröffnet, das Grund zur Freude gibt. Der Pop-up-Store „Aus Österreich in die Welt" wird für eine Woche zum Schaufenster österreichischer Unternehmen, die über Amazon erfolgreich internationale Kundinnen und Kunden weltweit erreichen.
Und dahinter steckt eine Geschichte, die viel zu selten erzählt wird.
Welche Zahlen stecken hinter dem Erfolg österreichischer KMU auf Amazon?
Tausende österreichische kleine und mittelständische Unternehmen haben 2025 über Amazon mehr als 20 Millionen Produkte in über 150 Länder und Gebiete verkauft. 730 Millionen Euro Umsatz. 641 Millionen Euro Exportvolumen. Das entspricht einem Wachstum von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und das in einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit.
Seit 2020 sind die Exportumsätze österreichischer KMU über Amazon um mehr als 45 Prozent gewachsen. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis von unternehmerischem Mut, Innovationskraft und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Welche Unternehmen sind im Pop-up-Store vertreten?
v.l.n.r. Grubauer (Waterdrop), Thalbauer (WKO), Mirbach (Amazon), Runge (Geschwister Mauerer)Foto von Maximilian LottmannWer durch den Pop-up-Store geht und die mehr als 60 Unternehmen aus allen Bundesländern sieht, die hier ausstellen, bekommt ein lebendiges Bild davon, wie breit österreichisches Unternehmertum aufgestellt ist.
Kinderzelte einer Einzelunternehmerin aus dem Burgenland. Smart Locks eines erfolgreichen Scale-ups aus Graz. Geschirr der Traditionsmanufaktur Gmundner Keramik. Microdrinks von Waterdrop, inzwischen in 12 Ländern über Amazon erhältlich – von den USA bis Australien. Sonnenbrillen von Naked Optics. Nachhaltiges Spielzeug von Bioblo aus Niederösterreich.
Das sind keine internationalen Konzerne mit eigenen Exportabteilungen. Das sind Teams von wenigen Menschen, die mit dem richtigen Vertriebsmix globale Reichweite aufbauen. Mehr als 95 Prozent dieser Unternehmen exportieren international.
Wie entwickeln sich die Exporte trotz schwieriger Wirtschaftslage?
2025 war kein einfaches Jahr. Schwache Konjunktur, steigende Kosten, wechselnde regulatorische Rahmenbedingungen. Und trotzdem haben die österreichischen KMU auf Amazon ihre Exportumsätze gesteigert.
Besonders dynamisch entwickelten sich dabei das Burgenland (+42 %), die Steiermark (+30 %) und Niederösterreich (+21 %). Mehr als 75 Prozent der Verkaufspartner sind außerhalb Wiens ansässig – in Regionen, für die digitale Vertriebskanäle oft den einzigen praktikablen Weg in internationale Märkte darstellen.
Was trägt Amazon zum Erfolg österreichischer KMU bei?
Die Rahmenbedingungen für diese Unternehmen so gut wie möglich zu gestalten – das ist Amazons Aufgabe. 2025 investierte Amazon 265 Millionen Euro in Österreich, in Infrastruktur, Logistik und Mitarbeitende. Seit 2016 sind das insgesamt rund eine Milliarde Euro.
Anfang 2026 kündigte Amazon zudem eine der größten Gebührensenkungen der vergangenen Jahre für Verkaufspartner in Europa an. Die Kosten pro verkaufter Einheit sinken in europäischen Amazon Stores durchschnittlich um 17 Cent – was sich bei Millionen von Transaktionen zu erheblichen Entlastungen für die Unternehmen summiert.
Neuartige KI-Seller-Tools vereinfachen zudem das Verkaufen: Generative AI Listing Tools erstellen KI-gestützt Produktlistings auf Basis von Bildern, URLs oder wenigen Stichworten und erleichtern insbesondere KMU die schnelle Erstellung hochwertiger Produktdetailseiten. Die Progressive Listing Experience und „Enhance my Listings" vereinfachen die KI-gestützte Optimierung von Produktdetailseiten. Verkaufspartner erhalten automatisierte Verbesserungsvorschläge für Inhalte, Attribute und Produktinformationen, um Sichtbarkeit und Conversion zu erhöhen.
Wo kann man den Pop-up-Store besuchen?
Die Innovationskraft und Vielfalt österreichischer Unternehmen ist noch bis 2. Juni 2026 auf der Mariahilferstraße 117 in Wien zu erleben. Über 60 Unternehmen aus allen Bundesländern sind dabei. Es lohnt sich vorbeizukommen.
Und Fußball-Legende Toni Polster hat seine Lieblingsprodukte aus Österreich ebenfalls in einer eigenen Storefront zusammengefasst: amazon.at/shop/doppelpacktoni












