Das Programm

„Unternehmerinnen der Zukunft – lokal und um die Welt“ wurde Anfang Februar 2018 von Global Digital Women, Verband deutscher Unternehmerinnen, BRIGITTE Academy und Amazon ins Leben gerufen, um von Frauen geführte kleine Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern fit fürs Digitalzeitalter zu machen. Aus 160 Bewerbungen wurden 18 Teilnehmerinnen ausgewählt, die – unterstützt von 20 Coaches und Experten – einen Maßnahmenplan für ihre digitale Geschäftsentwicklung entwickelten und umsetzten. Gemeinsam mit ihren persönlichen Coaches konnten die Teilnehmerinnen im Rahmen des Programms die eigene Entwicklung beschleunigen:

Online-Shops: Neun Kandidatinnen haben ihren eigenen Online-Shop eröffnet oder einen bestehenden Online-Shop professionalisiert.

Marktplätze: Alle 18 Teilnehmerinnen sind auf Online-Marktplätzen gestartet oder haben ihre bestehenden Online-Aktivitäten ausgebaut und erweitern damit ihren Kundenkreis.

Export: 16 Händlerinnen exportieren ihre Waren ins Ausland, und nutzen dabei unter anderem den Versand durch Amazon.

Markenbildung: 16 Teilnehmerinnen haben im Rahmen von „Unternehmerinnen der Zukunft“ eine neue Marke gegründet oder ihre bestehende Eigenmarke ausgebaut. 16 Händlerinnen haben im Rahmen des Programms begonnen, ihre Marken auf verschiedenen Kanälen der Sozialen Medien zu kommunizieren, wie zum Beispiel Instagram und Facebook.

Automatisierung: Acht Kandidatinnen haben ihre Prozesse für den E-Commerce optimiert und unter anderem ein Warenwirtschaftssystem implementiert, die Produktion umgestellt oder das Unternehmen umstrukturiert.

Jobs: 19 neue Voll- und Teilzeit-Jobs haben die Geschäftsführerinnen im Rahmen des Programms geschaffen, um der gesteigerten Nachfrage gerecht zu werden.

Die Teilnehmerinnen von ‚Unternehmerinnen der Zukunft‘ beweisen, dass Digitale Wirtschaft nicht allein Männersache ist: Frauen sind hochqualifiziert, ambitioniert und gut vernetzt – ihre Geschichten inspirieren und zeigen uns, dass Erfolge in der digitalen Welt ohne sie mittel- und langfristig nicht mehr möglich sind.
Brigitte Huber, Chefredakteurin der Brigitte

Lesen Sie mehr zum Programm auf Day One, dem Unternehmensblog von Amazon.

Die Teilnehmerinnen

Hier geht es zur Unternehmerinnen der Zukunft-Storefront auf Amazon.

Die Gewinnerinnen

Die Auswahl der vier Gewinnerinnen erfolgte über ein mehrstufiges Verfahren unter Beteiligung einer unabhängigen Jury aus Politik, Medien, Handel und Unternehmertum. Im Vordergrund der Bewertung standen das Engagement, die Vorgehensweise, Fortschritte und die getroffenen Entscheidungen der Teilnehmerinnen während des Programms.

• In der Kategorie Von Offline zu Online wurden diejenigen Teilnehmerinnen bewertet, die erstmals in den Online-Vertrieb gestartet waren und ihren stationären Laden online unterstützen wollten. Die Jury kührte Ines Spanier von farmtex zur Siegerin. Ines verkauft über farmtex Agrarprodukte wie Siloabdeckungen, Erntegarne und weitere Verpackungsmaterialien.

„Das Förderprogramm und vor allem mein Coach haben uns den Weg in den E-Commerce ermöglicht: Innerhalb weniger Monate haben wir unsere komplette Unternehmensstruktur und IT digitalisiert und einen professionellen Online-Shop aufgebaut – das hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten.“

• In der Kategorie Export ging es darum, über das Internet Kunden im Ausland zu erreichen. Hier belegte Julia Ritter den Hauptpreis. Julia ist die Gründerin von desiary.de, einem Concept Store für „Fine Living Accessoires“ aus dem Bereich Design, Lifestyle und Accessoires im Kölner Süden.

„Wir haben dank ‚Unternehmerinnen der Zukunft‘ den Sprung ins Ausland geschafft: Durch die Starthilfe und Trainings exportieren wir nun unsere Produkte in die ganze Welt und konnten durch die erfolgreiche Internationalisierung unsere Umsätze im Shop erheblich steigern.“

• Im Fokus der Kategorie Markenbildung stand, die eigene Marke über digitale Kanäle und Infrastrukturen zu etablieren. Hier erreichte Katrin ten Eikelder aus Berlin den ersten Platz. Katrin bietet mit ihrem Unternehmen The Knots handgefertigte und nachhaltige Teppiche an.

„Im Rahmen von ,Unternehmerinnen der Zukunft‘ konnte ich sehr viel Energie in meinen Online-Shop stecken – und erreiche nun viel mehr und gezielter Kunden, zum Beispiel durch die Verbesserung unserer mobilen Webseite, den Ausbau von Sprachoptionen und gezielteres Social-Media-Marketing.“

• In der Kategorie Marktplätze arbeiteten die jeweiligen Teilnehmerinnen daran, ihre Produkte auf bestehenden Internet-Marktplätzen anzubieten. Hier konnte Claudia Wendt aus Rangendingen überzeugen. Claudia Wendt betreibt Heizungsdrache, ein Online-Versandhandel für Heizung, Installation, Sanitär und Feuerungstechnik für Heim- und Handwerker.

„Durch ‚Unternehmerinnen der Zukunft‘ habe ich gelernt, welche unglaublichen Chancen Online-Marktplätze kleinen Unternehmen bieten. Wir haben so nicht nur jede Menge Erfahrungen gesammelt; wir konnten auch unsere Produktpalette erweitern und sogar neue Mitarbeiter einstellen.“

Die Jury

Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D.

Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE

Eva-Maria Roer, Vorstandsmitglied des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh)

Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen

Tijen Onaran, Gründerin von Global Digital Women

Nicholas Denissen, Vice President Amazon Marketplace Business

Das Expertenteam

Im Kern von Unternehmerinnen der Zukunft steht die individuelle Begleitung aller Teilnehmerinnen durch Experten-Coaches – allesamt erfahrene Startup-Gründerinnen, Amazon Händlerinnen bzw. Händler oder Blogger, darunter:

Die Initiatoren

Lesen Sie hier mehr über die erste Runde von ‚Unternehmerinnen der Zukunft‘ und erfahren Sie, wie sich ein jahrhundertealtes Schuhhaus in die digitale Zeit katapultierte, warum ein ehemaliger Konzernvorstand jetzt umweltfreundliche Reinigungsmittel vertreibt und mit welchen Mittel ein Berliner Babytragen-Hersteller jetzt in die USA exportiert.