Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr zu starten, ist bei vielen Tradition. Häufig geht es bei Neujahrsvorsätzen darum, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Wir finden: Warum nicht lieber auf die Dinge konzentrieren, die uns guttun? Kolleg:innen aus unserem Münchener Büro zeigen euch, welche Gewohnheiten wir 2020 lieb gewonnen haben, und im neuen Jahr fortführen wollen.

Vorsatz 1: Zeit nehmen für Bewegung – auch im Homeoffice

Im Lockdown sind die Möglichkeiten, Sport zu treiben, stark eingeschränkt: Sportvereine, Fitnessstudios, die örtliche Laufgruppe – überall wird pausiert. Dabei ist regelmäßige Bewegung nicht nur für den Körper gesund, sondern auch für Kopf und Seele. Besonders effektiv für mehr Balance, innere Ruhe, gegen Nacken- und Rückenverspannungen und deshalb ein guter Ausgleich zu langem Sitzen am Laptop, ist Yoga. Laura König ist neben ihrer Arbeit als Marketing-Managerin bei Amazon auch als Yogalehrerin aktiv und bot schon vor COVID-19 regelmäßig Yogastunden in den Amazon-Büros in München an. Seit März 2020 arbeiten die meisten ihrer Kolleg:innen von Zuhause. Lauras Kurse finden aber weiterhin statt – und zwar virtuell, immer am Montagabend und Dienstagmorgen.

Eine Frau mit braunen kurzen Haaren steht in Seitenansicht vor der Kamera. Sie hat die Augen geschlossen und die Hände zusammen vor dem Herz.
Foto von LAURA THIESBRUMMEL

„Es macht einfach Spaß, Menschen zusammen zu bringen, gemeinsam zu atmen und sich zu bewegen."
Laura König

Dass sie die Kurse derzeit nicht vor Ort abhalten kann, ist zwar schade, hat aber auch Vorteile, sagt sie: „Es können nun auch Kolleg:innen aus anderen Standorten mitmachen, und auch Familienmitglieder sind jetzt öfter dabei. Das finde ich schön.“

Lauras Kurse sind so ausgelegt, dass auch unerfahrene Teilnehmer:innen mitmachen können. Besonderes Zubehör braucht es nicht. „Mir ist es wichtig, dass man beim Yoga Spaß hat, sich bewegt und Zeit für sich und den eigenen Körper nimmt. Und natürlich, dass man mal ein bisschen in sich reinfühlt und schaut, wie es einem geht”, sagt Laura. Als Kursleiterin hilft sie den Teilnehmenden dabei, die Übungen möglichst sorgfältig und korrekt auszuführen. Mit Lauras Hilfe können Amazonians so die Beweglichkeit ihrer Wirbelsäule fördern, Verspannungen lösen und mit Gelassenheit und Ruhe ihren Arbeitstag beginnen oder beenden.

Vorsatz 2: Das Thema mentale Gesundheit besser verstehen – und aufeinander Acht geben

Bleib gesund! Dieser Wunsch ist seit dem Ausbruch der Pandemie bei vielen Menschen viel mehr als eine Phrase. Mit dem bislang unbekannten Abstand zueinander, den wir 2020 erlebten, rückt auch die mentale Gesundheit immer mehr in den Fokus. Im letzten Jahr gründete sich bei Amazon Deutschland die Affinity Group „Mental Health and Wellbeing“, um genau das zu thematisieren. “Wir haben festgestellt, dass sich in der Pandemie alltägliche Herausforderungen verschoben haben. Wenn durch das Homeoffice langes Pendeln wegfällt, beschäftigt uns nun das Home-Schooling. Überforderten uns vorher überfüllte Orte, ist es nun vielleicht die Einsamkeit”, sagt Marzjanna Wollnik, Senior HR Regional Partner bei Amazon. Sie engagiert sich mit der Affinity Group für einen offenen Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit.

Marzjanna Wollnik sitzt auf einer Couch und schaut lächelnd in die Kamera

„Nicht nur Menschen mit psychischen Vorerkrankungen sind betroffen. Das Thema mentale Gesundheit geht uns alle an."
Marzjanna Wollnik

“Wir möchten durch Aufklärung und Dialog eine Arbeitsatmosphäre fördern, in der sich alle wohlfühlen und offen über ihre Bedürfnisse sprechen können. Außerdem wollen wir Kolleg:innen hilfreiche Ressourcen im Umgang mit psychischen Herausforderungen an die Hand zu geben.” Marzjannas Tipps: Auf sich selbst Acht geben, empathisch gegenüber anderen sein und wenn nötig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Oft reicht es schon, ehrlich zu sein: „Sprecht auch über schlechte Tage offen mit euren Familien, Freunden, Kolleginnen und Kollegen und überlegt euch kleine Ideen, wie ihr die Zeit im Lockdown und Homeoffice positiv gestalten könnt.”

Vorsatz 3: Im eigenen Alltag auf Nachhaltigkeit achten – und andere zum Mitmachen anregen

Auch das Bewusstsein für die langfristige Gesundheit unseres Heimatplaneten ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Jan Hermanns ist Associate Brand Specialist bei Amazon und einer unserer „Sustainability Ambassadors“. Weltweit organisieren sich in dieser Gruppe Amazonians, die ihren Arbeitsplatz und ihren Alltag umweltfreundlicher gestalten und ihre Kolleginnen und Kollegen über Nachhaltigkeitsthemen informieren wollen. Jan sagt: „Ich habe den Eindruck, dass in der neuartigen Situation der Pandemie viele Menschen ihr Verhalten neu reflektieren, auch in Bezug auf Nachhaltigkeit. Prioritäten verschieben sich – das ist eine tolle Chance, nachzusteuern und unser Leben nachhaltiger zu gestalten.“ Während Amazon mit Initiativen wie dem Climate Pledge im großen Stil für nachhaltige Veränderungen im globalen Wirtschaftssystem sorgt, geht es den „Sustainability Ambassadors“ um den Einfluss jeder und jedes Einzelnen.

Ein Mann mit braunen Haaren und blauweißem Hemd sitzt auf einer Wiese und lacht in die Kamera.

„Wir alle können im Alltag unseren ökologischen Fußabdruck verringern, zum Beispiel indem wir Ressourcen effizient und verantwortungsvoll nutzen, bewusst einkaufen und Müll trennen oder recyceln."
Jan Hermanns

Um noch mehr Amazonians zu helfen, tagtäglich Entscheidungen für eine gesündere Umwelt treffen zu können, haben sich Jan und die Münchener „Sustainability Ambassadors“ zum Jahresauftakt etwas Besonderes einfallen lassen: Eine weltweite vierwöchige Nachhaltigkeits-Challenge, bei der sie ihren Kolleginnen und Kollegen täglich neue Inspiration geben und zum Mitmachen und Austausch anregen. Jan erklärt: „Die täglichen Challenges fokussieren sich auf ganz simple Schritte, die leicht umzusetzen sind. So wollen wir Amazonians helfen, sich weiterzubilden, das eigene Verhalten anzupassen, Tipps und Erfolge zu teilen, und ihr weiteres Umfeld motivieren, im Alltag ebenfalls ökologisch bewusster zu werden.“ Das wirkt: Mehr als 4.500 Kolleg:innen haben sich der Challenge angeschlossen.