„Unser Ziel ist es, die besonderen Interessen und Prioritäten von Frauen auf die Agenda des Unternehmens zu bringen“, sagt Pedro Huerta, Director Media bei Amazon, der sich bei Amazon bereits in der amerikanischen Affinity Group Latinos@Amazon engagierte. Heute ist er Teil des 12-köpfigen Führungsteams der Affinity Group Women@Amazon in Deutschland. „Wir schaffen ein Forum für Frauen und gleichzeitig ein Bewusstsein für den wertvollen Beitrag, den Frauen bei Amazon leisten“, ordnet Pedro die Intention der Gruppe vor dem Hintergrund des Strebens nach Diversität innerhalb des Unternehmens ein.

Die Affinity Group – von Mitarbeitern auf freiwilliger Basis geführt – existiert in Deutschland seit 2014. Gegründet wurde sie mit einem Fokus auf das Thema Recruiting. „In der heutigen Form gibt es Women@Amazon aber erst seit rund zwei Jahren“, erklärt Amazon Powerfrau Suzelle Abe, Head of Seller Services Consumables & Media und ebenfalls Teil des Führungsteams von Women@Amazon. „Denn heute ist die Gruppe thematisch deutlich breiter und insgesamt strukturierter aufgestellt.“

Wir wollen eine Topadresse für alle weiblichen Talente sein.
Suzelle Abe, Head of Seller Services Consumables & Media

Workstreams heißen die Themenfelder, mit denen sich Women@Amazon auseinandersetzen. Fünf davon gibt es. Zu dem anfangs beherrschenden Thema Recruiting sind die Bereiche Training & Development, Policies & Retention, Community & Events und Communication hinzugekommen. Sie sprechen verschiedene Gruppen an – mal Mitarbeiterinnen, mal Bewerberinnen, mal alle Amazonians. Weshalb diese inhaltliche Breite notwendig ist, ergibt sich für Pedro aus der Komplexität der gemeinsamen Zielsetzung: „Was wir erreichen wollen, ist innerhalb eines Jahres und mit einer thematischen Engführung auf Recruiting nicht möglich. Unser Ziel ist es, unsere Perspektive zur Perspektive von Amazon – und damit aller Mitarbeiter – zu machen.“

Daran arbeitet die Führungsmannschaft von Women@Amazon nicht allein. Sie kann auf das Engagement einer Vielzahl sogenannter Volunteers zurückgreifen, die einzelne Aufgaben im Gesamtgefüge übernehmen – zum Beispiel die Durchführung von Events wie dem Kids@Work Day, die Organisation von Workshops oder die Kommunikation nach innen oder außen. Und ihre Arbeit zeigt Früchte: „Der Beitrag, den wir gemeinsam leisten, ist, dass die Workstreams ein selbstverständlicher Teil unseres alltäglichen Lebens und Arbeitens, Denkens und Handelns geworden sind“, sagt Suzelle. Und mit Blick auf die Zukunft fügt sie an: „Jetzt wollen wir das Erreichte vollkommen machen, indem wir die Vernetzung der Gruppen untereinander vorantreiben – damit die Frauen weiterhin eine starke Stimme im Unternehmen haben.“