Gemeinsam mit Hilfsorganisationen und Mitarbeiter:innen unterstützen wir die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine.

ALLE UPDATES

22. April
Weitere Unterstützung durch Amazon für die Menschen aus der Ukraine
Die Spenden belaufen sich nun auf mehr als 35 Millionen Dollar, darunter finanzielle Unterstützung, Produkte und Cloud Computing-Credits. Weiterlesen

11. April
Digitale ukrainische Artefakte von Experten für kulturelles Erbe mit Hilfe von AWS gerettet
AWS unterstützt die Organisation SUCHO bei der Vervielfältigung und sicheren Speicherung digitaler Inhalte zur Kultur und Geschichte der Ukraine. Weiterlesen

8. April
Amazon bietet kostenlose Rechtshilfe für Geflüchtete aus der Ukraine
Anwält:innen von Amazon leiten eine humanitäre Pro-Bono-Initiative zur Entwicklung kostenloser Rechtsratgeber für Geflüchtete, die in Europa eine neue Heimat suchen. Weiterlesen

1. April
Amazon eröffnet zweites Logistikzentrum für humanitäre Hilfe in Polen
Amazon hat ein zweites Zentrum für humanitäre Hilfe in Osteuropa eröffnet, um Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen. Weiterlesen

28. März
AWS unterstützt mit technologischen Ressourcen humanitäre Hilfen
Im vergangenen Monat haben gemeinnützige, staatliche und kommerzielle Kunden um Unterstützung gebeten, um wichtige humanitäre Hilfen für Millionen von geflüchteten Menschen in und aus der Ukraine sowie den benachbarten Ländern zu beschleunigen. Weiterlesen

24. März
Amazon startet Programm zur Beschäftigungsförderung von Flüchtlingen
Amazon hat „Welcome Door“ ins Leben gerufen und bietet hier zusätzliche Ressourcen und Unterstützung für geflüchtete Menschen, die bei Amazon in den USA arbeiten. Dazu gehören die individuelle Betreuung durch Mentor:innen und Trainings. Im gesamten Unternehmen und auf allen Ebenen bietet Amazon Arbeitsplätze, die geflüchtete Menschen unterstützen. Auch bei Amazon angestellte Flüchtlinge aus der Ukraine haben Zugang zu dieser neuen Initiative, die im April 2022 in den USA anlaufen und bis Ende 2022 weltweit ausgeweitet werden soll. Weiterlesen

23. März
Amazon eröffnet Logistikzentrum für humanitäre Hilfe
In nur zehn Tagen hat Amazon ein neues Drehkreuz für humanitäre Hilfe in der Slowakei geschaffen. Hilfsorganisationen können dadurch Flüchtlinge aus der Ukraine schneller unterstützen. Weiterlesen 

Amazon vereinbart Partnerschaft mit „The Tent Partnership for Refugees“
Mehr als 3 Millionen Menschen wurden gezwungen, ihre Heimat in der Ukraine zu verlassen. Durch unsere Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation „The Tent Partnership for Refugees“ möchten wir die unmittelbare und längerfristige Not für die Menschen aus der Ukraine lindern. Mehr erfahren

10. März
So reagieren Amazon und AWS auf den Ukraine-Konflikt
Amazon hat den Versand von Produkten an Kund:innenen in Russland und Belarus eingestellt und wird Kund:innen in Russland keinen Zugang mehr zu Prime Video bieten. Weiterlesen
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22. April
Weitere Unterstützung durch Amazon für die Menschen aus der Ukraine

Die Spenden belaufen sich nun auf mehr als 35 Millionen Dollar, darunter finanzielle Unterstützung, Produkte und Cloud Computing-Credits.

Vom ersten Tag der russischen Invasion an hat Amazon humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine geleistet. Dazu gehören unsere Infrastruktur und Technologie, die wir einsetzen, um Hilfsorganisationen zu unterstützen, die Geflüchteten und anderen betroffenen Menschen helfen. Wir unterstützen mit mehr als 35 Millionen US-Dollar in Form von Spenden, Produkten und Cloud Computing-Credits.

Davon gehen über zehn Millionen US-Dollar an mehr als 150 Hilfsorganisationen, die vor Ort wichtige Unterstützung leisten. Dazu gehören UNICEF, UNHCR, World Food Program, Rotes Kreuz, Polska Akcja Humanitarna und Save the Children. Wir leisten weiterhin Produktspenden - von Hygieneartikeln und medizinischem Bedarf bis hin zu Snacks und Kleidung.

Amazon Web Services (AWS) hat 15 Mio. US-Dollar in Form von Cloud-Computing-Credits und technischem Know-how bereitgestellt, um lokale und globale Organisationen bei der Bewältigung der humanitären Krise zu unterstützen. AWS-Technologien und -Expert:innen haben eine Reihe von Aktivitäten unterstützt, darunter den Betrieb von Anwendungen, die die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter an den Grenzübergängen erleichtern, die Bereitstellung von Technologie für die Einrichtung sicherer Evakuierungsrouten, die Einrichtung von Notfall-Internetverbindungen und die Ermöglichung sicherer Kommunikation.

Neben diesen Spenden haben wir es unseren Kund:innen und Mitarbeiter:innen leicht gemacht, ihre Unterstützung zu zeigen. Dies erfolgt über Spendenbuttons, Wunschlisten von Hilfsorganisationen auf unseren Websites auf der ganzen Welt und der Verdopplung von Mitarbeiterspenden durch das Unternehmen. Bisher haben Amazon-Kund:innen mehr als fünf Mio. US-Dollar an finanzieller Unterstützung und Produkten für Hilfsorganisationen gespendet, die wichtige Arbeit vor Ort leisten. Auch unsere Mitarbeiter:innen haben großzügig gespendet. Amazon stockt ihre Spenden auf bis zu fünf Mio. Dollar auf.

Wir werden weiterhin mit Hilfsorganisationen, unseren Mitarbeitern und unseren Partnern zusammenarbeiten, um Geflüchtete und andere Bedürftige zu unterstützen. Wir wissen, dass der Wiederaufbau nach dem Krieg viele Jahre dauern wird, und wir werden der Ukraine weiterhin zur Seite stehen und die Menschen in und aus der Ukraine unterstützen.


11. April
Digitale ukrainische Artefakte von Experten für kulturelles Erbe mit Hilfe von AWS gerettet

AWS unterstützt die Organisation SUCHO bei der Vervielfältigung und sicheren Speicherung digitaler Inhalte zur Kultur und Geschichte der Ukraine.

Freiwillige Bibliothekar:innen, Archivar:innen, Forscher:innen und Entwickler:innen haben weltweit zusammengearbeitet, um die Ukraine darin zu unterstützen, ihre digitale Geschichte zu bewahren. Saving Ukrainian Cultural Heritage Online (SUCHO) wurde wenige Tage nach Beginn des Krieges mit dem Ziel gegründet, unersetzliche Daten und Inhalte von Websites zum ukrainischen Kulturerbe zu identifizieren und zu archivieren. Um die Arbeit zu beschleunigen, hat sich Amazon Web Services (AWS) dem Projekt angeschlossen.

Die Mitorganisatoren Sebastian Majstorovic vom Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage (ACDH), Quinn Dombrowski von der Stanford University und Anna Kijas von der US-amerikanischen Tufts University erkannten, dass die meisten kulturellen Websites an physischen Standorten in der Ukraine gehostet wurden und angegriffen werden könnten. Sie entwickelten eine Möglichkeit, diese wichtigen digitalen Bestände schnell zu erfassen und zu archivieren. Sie gründeten das gemeinnützige SUCHO-Kollektiv und konnten in kürzester Zeit mehr als tausend Freiwillige aus der ganzen Welt gewinnen und schulen. Das Team begann mit dem Open-Source-Webarchivierungstool Webrecorder, um die Website-Daten tausender ukrainischer Museen, Bibliotheken, digitalisierter Sammlungen und Exponate zu replizieren. Bei seiner Arbeit hat das SUCHO-Team wichtige Kulturgüter wie gescannte historische Dokumente, Audioaufnahmen, wissenschaftliche Artikel und digitalisierte Kunstwerke gerettet.

Saving Ukrainian Cultural Heritage Online (SUCHO). Gemalte Kulturstätten mit deutscher und ukrainischer Beschriftung für SUCHO.
Foto von Saving Ukrainian Cultural Heritage Online

Als Graswurzelprojekt arbeitete SUCHO zunächst mit einem Netzwerk, das aus den PCs der Freiwilligen bestand. AWS arbeitete mit SUCHO und Webrecorder zusammen, um Dienste wie Amazon Elastic Kubernetes Service (Amazon EKS) und AWS Fargate zu nutzen, um den Webarchivierungsprozess in der AWS Cloud zu skalieren. Bisher hat das Projekt mehr als 25 Terabyte Daten von über 3.000 Websites archiviert, wobei viele der Websites kurz nach der Sicherung durch SUCHO offline gingen.

„Dank der Unterstützung von AWS konnten wir schnell skalieren und unsere Freiwilligen in die Lage versetzen, viele dieser wichtigen digitalen Artefakte zu erfassen und zu bewahren und so Tausende von Kulturerbestätten vor dem Aussterben zu bewahren“, sagte SUCHO-Mitbegründer Sebastian Majstorovic. „Technologie kann Freiwillige bei der Krisenhilfe unterstützen. Die Bewahrung historischer Daten von Stätten wie dem Nationalen Tschernobyl-Museum und dem Staatsarchiv von Charkiw ist nur ein Beispiel dafür. Wir hoffen, dass die meisten der von uns erstellten Backups nie benötigt werden, aber wir werden weiterhin so viel digitalisiertes ukrainisches Kulturgut wie möglich archivieren, für den Fall der Fälle.“

Ab heute wird das wachsende SUCHO-Webarchiv über das AWS Open Data Sponsorship-Programm zur Verfügung gestellt, das die Speicherkosten für öffentlich verfügbare, hochwertige, Cloud-optimierte Datensätze abdeckt. Einzelheiten zum Zugriff auf das Archiv finden Sie hier.

AWS hat kürzlich 15 Millionen US-Dollar in Form von Cloud-Computing-Credits und technischem Know-how bereitgestellt, um Organisationen wie SUCHO zu helfen. Wir werden weiterhin lokale und globale gemeinnützige, staatliche und kommerzielle Kunden unterstützen, die um Hilfe bei der Bewältigung dieser humanitären Krise bitten.


8. April
Amazon bietet kostenlose Rechtshilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Anwält:innen von Amazon leiten eine humanitäre Pro-Bono-Initiative zur Entwicklung kostenloser Rechtsratgeber für Geflüchtete, die in Europa eine neue Heimat suchen.

Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) sind seit Beginn des Krieges in der Ukraine mehr als vier Millionen Menschen aus dem Land geflohen. Als Reaktion auf die humanitäre Krise bieten mehr als 150 Anwält:innen von Amazon und seinen Pro-Bono-Partnern aus den USA, Europa, Mexiko, Indien und Australien kostenlose Rechtshilfe für Organisationen, die Geflüchteten aus der Ukraine helfen.

Das Rechtsteam von Amazon arbeitet mit der globalen Anwaltskanzlei DLA Piper und PILnet, einer internationalen Pro-Bono-Clearingstelle, zusammen, um umfassende Leitfäden für die Ankunft in 18 europäischen Ländern zu entwickeln. Die Leitfäden beantworten rechtliche und verwaltungstechnische Fragen für Geflüchtete, z. B. wie man eine Arbeitserlaubnis beantragt und wo man eine Wohnung, psychologische Unterstützung oder Kinderbetreuung findet.

Die Informationen werden an eine Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Europa weitergegeben, die den ukrainischen Familien vor Ort helfen. Zu diesen Organisationen gehören die Europäische Asylagentur (EUAA), United for Ukraine und die European Young Bar Association.

„Als der Ukraine-Krieg ausbrach, haben wir uns sofort an unsere Pro-Bono-Partner gewandt, um die dringendsten rechtlichen Fragen der Geflüchteten aus der Ukraine zu ermitteln“, sagte Najib Saïl, Senior Legal Counsel bei Amazon Frankreich und Leiter der europäischen Pro-Bono-Projektgruppe.

„Millionen von Ukrainern sahen sich gezwungen, ihr Land zu verlassen, und wenn sie an einem anderen Ort neu starten müssen – ob vorübergehend oder dauerhaft –, haben sie viele Fragen zu ihren Rechten und welche Unterstützung ihnen zusteht. Wir können unser Fachwissen und unser Netzwerk von Anwaltskanzleien nutzen, um ihnen zu helfen“, sagt Saïl. „Bei Amazon helfen wir mit Pro-Bono-Arbeit vor Ort und unterstützen NGOs effizient und skalierbar, um die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen und ihnen Zugang zu Ressourcen über ihre Rechte zu verschaffen.“

Amazons Pro-Bono-Programm unterstützt Rechtsexperten des Unternehmens auf der ganzen Welt, kostenlose juristische Dienstleistungen dort zu erbringen, wo sie gebraucht werden. Seit 2014 haben Amazon-Rechtsteams Zehntausende von Stunden an Pro-Bono-Rechtsdienstleistungen für bedürftige Kunden gespendet. Dazu arbeitet Amazon mit einer Vielzahl von lokalen Organisationen und Anwaltskanzleien auf der ganzen Welt zusammen.

Hier findet Ihr die kostenlosen Rechtsratgeber für 19 Länder, darunter auch Deutschland. Was Amazon tut, um Menschen in der Ukraine zu unterstützen, lest Ihr hier.


1. April
Amazon eröffnet zweites Logistikzentrum für humanitäre Hilfe in Polen

Amazon hat ein zweites Zentrum für humanitäre Hilfe in Osteuropa eröffnet, um Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen.

Angesichts von mehr als vier Millionen Flüchtlingen aus der Ukraine steigt der Bedarf an Unterstützung jeden Tag. Eine Woche nach der Eröffnung des ersten Amazon-Drehkreuzes für humanitäre Hilfe in der Slowakei haben wir ein zweites Logistikzentrum in Polen eröffnet, um Flüchtlinge aus der Ukraine mit dringend benötigten Hilfsgütern zu versorgen.

Das Logistikzentrum befindet sich in der Nähe von Sosnowiec in Südpolen und umfasst 3.500 Quadratmeter Fläche, auf der unsere Mitarbeiter Millionen von Hilfsgütern zusammenführen, verpacken und versenden. Die Hilfsgüter werden in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wie „Save The Children“ und der „Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften“ an Familien in der Ukraine verteilt. Mit dieser neuen Einrichtung verdoppelt sich die Fläche nahezu, die wir für die Beschaffung von dringend benötigten Produkten für die betroffenen Menschen zur Verfügung stellen. Die Hilfsaktion für die Betroffenen des Krieges in der Ukraine ist der bisher größte humanitäre Einsatz von Amazon.

Mit dem neuesten Logistikzentrum für humanitäre Hilfe erweitert Amazons die laufenden Hilfsaktionen, die wir in Polen seit Beginn des Kriegs unterstützt haben. Amazon hat knapp eine Million Dollar an polnische Organisationen gespendet, die Flüchtlinge vor Ort unterstützen. Dazu kommen Spenden in Höhe von fünf Millionen Dollar an globale NGOs, die in Polen aktiv sind, wie UNICEF, UNHCR, Rotes Kreuz und Save the Children. Außerdem haben wir in unserem Entwicklungszentrum in Krakau Büroräume eingerichtet, um 70 Mitglieder des Welternährungsprogramms bei der Koordinierung ihrer Bemühungen in der Region zu unterstützen.

Amazon-Mitarbeiter in ganz Polen sind als freiwillige Helfer für die Bedürftigen im Einsatz. Sie spendeten mehr als 17.500 Decken und halfen bei der Verteilung von Mahlzeiten an Flüchtlinge aus der Ukraine in Danzig, Warschau und Krakau sowie in den Dörfern Hrebenne und Dorohusk im Rahmen der Polish Humanitarian Action. Die Teams in unserer Print-on-Demand-Einrichtung in Breslau haben 1 400 Kinderbücher in ukrainischer Sprache gedruckt und in Zusammenarbeit mit der Gdansk Foundation an Gemeindezentren und Haushalte geliefert, in denen ukrainische Eltern und Kinder untergebracht sind.

Wir werden weiterhin die Infrastruktur und Technologie von Amazon nutzen, um die von diesem Konflikt Betroffenen zu unterstützen.

28. März
AWS unterstützt mit technologischen Ressourcen humanitäre Hilfen

Im vergangenen Monat haben gemeinnützige, staatliche und kommerzielle Kunden um Unterstützung gebeten, um wichtige humanitäre Hilfen für Millionen von geflüchteten Menschen in und aus der Ukraine sowie den benachbarten Ländern zu beschleunigen. Expert:innen und Technologien von Amazon Web Services (AWS) tragen mit einer Reihe von Aktivitäten dazu bei: unter anderem durch die Bereitstellung von Anwendungen, um die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge an den Grenzübergängen zu erleichtern; mit Technologien, die dabei helfen, sichere Evakuierungsrouten zu schaffen oder durch die Einrichtung von Notfall-Internetverbindungen und das Ermöglichen einer sicheren Kommunikation.

Wir arbeiten eng mit internationalen, auf Nothilfe spezialisierten Hilfsorganisationen wie Help.NGO zusammen und stellen dabei technologische Ressourcen zur Verfügung, um Bedürfnisse von geflüchteten Menschen zu decken. Wir kooperieren zudem mit lokalen ukrainischen Organisationen wie der Optima School, der größten Fernschule des Landes, um den Tausenden von vertriebenen Schüler:innen einen Zugang zu Online-Bildung zu ermöglichen.

Aufgrund der Komplexität der Anforderungen vor Ort und der sich wandelnden Sicherheitslandschaft kann die technologische Unterstützung einen großen Einfluss auf den Erfolg der Hilfsmaßnahmen haben. Aus diesem Grund stellt AWS 15 Millionen US-Dollar in Form von Cloud-Computing-Guthaben und technischem Fachwissen bereit, um lokale und globale Organisationen bei der Bewältigung dieser humanitären Krise zu unterstützen. Bestehende Kunden, die diese Ressourcen zur Unterstützung ihrer Bemühungen nutzen möchten, wenden sich am besten an ihre Kundenbetreuer:innen. Neue Kunden finden hier die Kontaktinfos.

Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und dass wir sie in dieser kritischen Zeit bei ihrer unermüdlichen Hilfe für geflüchtete Menschen unterstützen können. Wir werden ihnen auch weiterhin zur Seite stehen und die Ukraine unterstützen.

23. März
Amazon eröffnet Logistikzentrum für humanitäre Hilfe

Innerhalb von nur zehn Tagen haben Amazon Teams aus der ganzen Welt gemeinsam ein neues Logistikzentrum für humanitäre Hilfe in Osteuropa errichtet. Dabei wurden 5.000 Quadratmeter Lagerfläche in der Slowakei umfunktioniert, um dringend benötigte Hilfsgüter zu den Menschen zu bringen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Diese Fläche wurde zuvor für den Versand von Waren an Kund:innen genutzt. Es handelt sich um das größte Logistikzentrum speziell für humanitäre Zwecke, das Amazon je eingerichtet hat. Es ist eingebunden in die umfassende Infrastruktur und das globale Logistiknetzwerk und nutzt die innovativen Technologien von Amazon, um Hilfsorganisationen schnell und effizient mit wichtigen Gütern zu versorgen.

Mit der Inbetriebnahme des Drehkreuzes werden nun in einem Netzwerk von Amazon Logistikzentren in ganz Europa wichtige Hilfsgüter – mehr als vier Millionen Produkte, die von Amazon und unseren Kund:innen gespendet wurden – bearbeitet und ausgeliefert. Darunter Materialien für Notunterkünfte, Hygieneartikel, Decken und Kleidung. Ausgehend von den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen prüfen die Amazon Teams, welche Hilfsgüter wir direkt spenden können, beschaffen alle fehlenden Artikel und bündeln, verpacken und versenden dann die Hilfsgüter, welche die Hilfsorganisationen für ihre lebensrettende Arbeit benötigen. Kund:innen in Europa können über spezielle Wunschlisten in unseren europäischen Stores spenden, um diese Bemühungen zu unterstützen.

Sobald diese wichtigen Hilfsgüter in unserem europäischen Logistiknetzwerk eintreffen, werden sie von unserem Amazon Transportation Services Team zum neuen Drehkreuz in der Slowakei transportiert, wo Lagerfläche ausschließlich für die Hilfsmaßnahmen geschaffen wurde. Sobald die Produkte dort ankommen, werden die gespendeten Hilfsgüter in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wie „Save The Children“ und der „Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften“ an vertriebene Menschen verteilt. Die strategische Lage des Logistikzentrums wird die Beförderung von Hilfsgütern überall in Polen, Ungarn, der Slowakei, Rumänien, Moldawien und der Tschechischen Republik erheblich beschleunigen, um Kindern und Familien in Not schnellstmöglich zu helfen.

Die Einrichtung dieses Drehkreuzes in weniger als zehn Tagen war eine enorme Leistung und die Teams sind erleichtert, dass dringend benötigte Hilfsgüter bereits ankommen und auf den Weg zu Menschen in Not gebracht werden. Wir danken unseren Kund:innen für ihre Großzügigkeit und unseren Teams und Partnern für ihre Arbeit und ihr Engagement bei der Unterstützung von geflüchteten Menschen in dieser schweren Zeit. Wir wissen, dass dies eine langfristige Aufgabe sein wird. Wir wissen, dass dies eine langfristige Aufgabe sein wird. Wenn Ihr die Hilfsorganisationen unterstützen möchtet, könnt Ihr über die Wunschliste von Save the Children vor Ort benötigte Hilfsgüter spenden.

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10. März
So reagieren Amazon und AWS auf den Ukraine-Konflikt

Angesichts der andauernden Krise in Russland und der Ukraine haben wir zusätzliche Maßnahmen in der Region ergriffen. Wir haben den Versand von Produkten an Kund:innen in Russland und Belarus ausgesetzt und
akzeptieren ab sofort keine neuen Anmeldungen für AWS-Konten mehr aus Russland und Belarus heraus. Außerdem haben wir den Zugang zu Prime Video für Kund:innen mit Sitz in Russland ausgesetzt und nehmen keine Bestellungen mehr für New World entgegen, dem einzigen Videospiel, das wir in Russland direkt vertreiben.

Angebot von Amazon und AWS in Russland und Belarus

Im Gegensatz zu anderen US-Technologieanbietern haben Amazon und AWS keine Rechenzentren, Infrastruktur oder Büros in Russland, und wir haben eine langjährige Politik, keine Geschäfte mit der russischen Regierung zu machen.

Wir arbeiten weiterhin mit verschiedenen NGOs und anderen Organisationen zusammen, um die immensen humanitären Bedürfnisse in der Region zu decken. Amazon hat 5 Millionen US-Dollar gespendet, um die Betroffenen zu unterstützen. Wir verdoppeln weiterhin die Spenden unserer Mitarbeiter:innen und wir freuen uns, dass über 10.000 Mitarbeiter:innen für diese Aktion gespendet haben. Zehntausende von Kund:innen auf der ganzen Welt haben ebenfalls über unsere Homepages gespendet, und wir sorgen dafür, dass die Gelder bei Save the Children und dem Roten Kreuz vor Ort ankommen.

Amazons Cybersecurity-Unterstützung für die Ukraine

Neben der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) arbeitet AWS weiterhin eng mit ukrainischen Kunden und Partnern zusammen, um ihre Anwendungen und Accounts zu schützen. Teams aus Account-Manager:innen, Sicherheitsspezialist:innen, Softwarentwickler:innen und anderen technischen Fachleuten arbeiten rund um die Uhr, um Kunden und Partnern in dieser schweren Zeit zu helfen. Wir unterstützen diese Kunden bei der Anwendung bewährter Sicherheitspraktiken, indem wir unser Well-Architected Framework anwenden. So stellen wir sicher, dass die Arbeitsprozesse geschützt sind. In anderen Fällen entwickeln wir technische Services und Tools für Kunden in der Ukraine und stellen sie ihnen zur Verfügung. Dadurch können sie ihre lokale Infrastruktur sicher auf AWS migrieren und sie vor potenziellen physischen oder virtuellen Angriffen schützen.

Seit einigen Wochen arbeiten wir eng mit ukrainischen IT-Organisationen zusammen, um Cyber-Angriffe abzuwehren. Wir arbeiten zudem mit Organisationen in der Ukraine und auf der ganzen Welt zusammen und teilen relevante Informationen in Echtzeit. Infolgedessen haben unsere Teams neue Signaturen von Schadsoftware erkannt und Aktivitäten von staatlichen Akteuren festgestellt, die wir beobachten. Als diese Aktivitäten zunahmen, entdeckten unsere Teams und Technologien die Bedrohungen, lernten die Muster kennen und gaben den Kunden direkt Instrumente zur Abhilfe an die Hand. Wir lernen kontinuierlich aus den von uns gesammelten Informationen und entwickeln daraufhin den Schutz unserer Infrastruktur weiter. Unsere Teams beobachten neue Bedrohungshinweise rund um die Uhr und sind in der Lage, schnell auf Probleme zu reagieren. Unsere Sicherheitsteams geben diese Informationen an Regierungen und IT-Organisationen weiter, mit denen wir in Europa, Nordamerika und auf der ganzen Welt eng zusammenarbeiten. So liefern wir den Eigentümern und Betreibern kritischer Infrastrukturen zusätzliche Informationen zum Schutz ihrer Einrichtungen.

Im Zuge zunehmender Aktivitäten bösartiger staatlicher Akteure beobachten wir auch ein höheres operatives Tempo anderer bösartiger Akteure. Wir haben mehrere Fälle beobachtet, in denen Schadsoftware gezielt gegen gemeinnützige Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und andere Hilfsorganisationen eingesetzt wurde, um Verwirrung zu stiften und Abläufe zu stören. In diesen besonders schwerwiegenden Fällen wurde Malware eingesetzt, um die Versorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung zu behindern. Wir arbeiten weiterhin intensiv daran, diese Kunden zu schützen, während sie ihre wichtige Arbeit leisten: den von diesem schrecklichen Konflikt betroffenen Menschen helfen.

Unsere Teams für den öffentlichen Sektor arbeiten eng mit den Regierungen zusammen, um deren Sicherheitsbedürfnisse zu verstehen und schnell mit Unterstützung und Beratung zu reagieren. Im Vorfeld dieses Konflikts haben wir uns mit der ukrainischen Regierung, den Ländern der Europäischen Union, der Europäischen Kommission, der US-Regierung, der NATO und anderen Organisationen beraten. AWS wird auch weiterhin Sicherheitsexpertise und -unterstützung bereitstellen, wie Amazons CEO Andy Jassy in seiner Twitter-Botschaft an die Menschen in der Ukraine erwähnt.

Im Gegensatz zu anderen US-amerikanischen Technologieanbietern hat AWS keine Rechenzentren, Infrastruktur oder Büros in Russland. Wir verfolgen seit langem den Grundsatz, keine Geschäfte mit der russischen Regierung zu machen und haben auch keine neuen Anmeldungen für AWS in Russland und Belarus mehr zugelassen. Unsere größten Kunden, die AWS in Russland nutzen, sind Unternehmen, die ihren Hauptsitz außerhalb des Landes haben und in Russland über Entwicklungsteams verfügen. AWS hat klare Nutzungsbedingungen. Sie besagen, dass Kunden, die AWS-Dienste nutzen, um zu Gewalt, Terrorismus oder anderen schweren Straftaten anzustiften, zu fördern oder aktiv dazu zu aufrufen, von unseren Diensten ausgeschlossen werden. Jedem Kunden, der diesen Grundsatz verletzt, wird der AWS-Zugang gesperrt.

Während dieser Konflikt andauert, leisten AWS und Amazon aktive Hilfe und werden dies auch in Zukunft für die Menschen in der Ukraine und auf der ganzen Welt tun.